Motorradfahren ist mehr als nur eine Strecke von A nach B zurückzulegen und dabei die den Fahrtwind, der Ihnen um die Nase zieht, zu genießen. Es ist nicht nur die Technik und Kraft der Maschine die unter Ihrem Sitz brummt, sondern auch das Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit, die man auch als pure Lust am Motorrad fahren beschreiben kann, so wie es Moritz Holfelder in seiner “kleinen Philosophie der Passion: Mottorad fahren” treffend formuliert. Motorradfahren ist eine Kultur, eine Lebensphilosophie die sowohl vom Hobby-Fahrer als auch von einem Chapter-Mitglied der Hells Angels gelebt wird. Dieses Gefühl, schwerelos über den Asphalt zu gleiten, können Sie nirgends besser nacherzählt bekommen als in Hunter Thompson´s Meisterwerk “Hells Angeles”, das neben einer autobiografischen Dokumentation der Motorrad-Gang auch literarische Prachtstücke hervorbringt. Doch auch Hollywood setzt sich immer wieder mit dem Mythos und den Geschichten, die das Motorradfahren erzählt, auseinander, genau wie im Meisterwerk “Mit Herz und Hand”, das über das Schrauben, Tüfteln und Erfüllen eines Traumes ein tolles Road-Movie schrieb – in der Hauptrolle mit Anthony Hopkins. Doch Motorradfahren bedeutet auch Spaß zu haben, und zwar jeder auf seine Weise. Die Komödie “Born to be wild” greift genau die Themen auf, die jedem Biker früher oder später begegnen, nämlich die Angst vor dem Älter werden und der Drang nach Freiheit, der in jedem Menschen steckt. Und die Botschaft lautet: Ein Aufnäher macht niemanden zu einem Biker, sondern nur das Herz und die Leidenschaft, die man beim Motorradfahren zeigt und erfährt.
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Posted by: admin | June 17, 2010 Comments Off |
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